Also einfach Vorlage downloaden, Beispiel Daten löschen oder ersetzen und die Vorlage mit deinen Daten befüllen. Fertig. Bei Neuanschaffung von Wirtschaftsgütern werden diese zunächst nicht als Ausgabe beziehungsweise Aufwand gebucht, sondern in einem Anlageverzeichnis geführt. In der Einnahmenüberschussrechnung werden dann die aus den Laufzeiten der Anlagegüter entstehenden Abschreibungen und die gezahlte Vorsteuer bei Anschaffung als Betriebsausgaben erfasst. Man unterscheidet hier zwischen abnutzbarem und nicht abnutzbarem Anlagevermögen. Hier kann man nun alles auflisten, was nicht in den „normalen” Geschäftsablauf gehört. Eine Einnahmen Überschuss Rechnung – auch Einnahmen Ausgaben Rechnung genannt – ist eine einfache Darstellung aller Einnahmen und Ausgaben, die in einem laufenden Jahr angefallen sind. Es besteht keine strenge Vorschrift über die Form und die Gliederung, wie es zum Beispiel bei Unternehmen der Fall ist, die zur Aufstellung einer Bilanz verpflichtet sind (Kapitalgesellschaften). Zwar verwenden die meisten kleinen Unternehmen eine Buchhaltungssoftware, die sich an die Kontenrahmen und die Gliederung der offiziellen Form des HGB anlehnt, das bedeutet aber noch nicht, dass damit eine Bilanz erstellt wird. Einzutragen sind die Daten des einheitlichen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (§ 64 Absatz 2 AO). Die Wahlmöglichkeiten des § 64 Absatz 5 AO (Ansatz des Gewinns mit dem branchenüblichen Reingewinn bei der Verwertung unentgeltlich erworbenen Altmaterials) und des § 64 Absatz 6 AO (Gewinnpauschalierung bei bestimmten wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben, die eng mit der steuerbegünstigten Tätigkeit oder einem Zweckbetrieb verbunden sind) bleiben unberührt.

Zur Anlage EÜR gehört auch die Anlage AVEÜR, auf der Sie das Anlagevermögen inklusive der Abschreibungsbeträge und bestimmte Teile des Umlagevermögens ausweisen. Tragen Sie hier alle Vermögensgegenstände entsprechend der vorgegebenen Kategorien ein, sofern Sie diese nicht sofort als geringwertige Wirtschaftsgüter abschreiben. Sammelposten entstehen, wenn Sie für Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen 150 Euro (ab 2018 250 Euro) und 1.000 Euro die Poolabschreibung wählen. Das bedeutet, die Güter werden in einem Sammelposten zusammengefasst, der über 5 Jahre vollständig abgeschrieben wird.